"Breaking Barriers" - Seminar für JugendarbeiterInnen ein voller Erfolg

Das Mühl-fun-viertel veranstaltete im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ von 10.09.2021 – 17.09.2021 in Klaffer/Hochficht einen internationalen Training Course mit PartnerInnen aus fünf europäischen Ländern. Zielgruppe waren JugendarbeiterInnen aus den TeilnehmerInnenländern.

Klaffer/Hochficht: Kinder und Jugendliche waren und sind jene Gruppe, die sehr stark unter den Auswirkungen der Pandemie leiden. Dabei geht es nicht nur um gesundheitliche, sondern auch um soziale Auswirkungen. Wie so oft trifft es jene am schlimmsten, die sozial benachteiligt sind, geringere Chancen haben und auch oft von Diskriminierung betroffen sind.

Daher haben sich 17 TeilnehmerInnen im Rahmen eines Erasmus+ Training Courses im Mühl-fun-viertel in Klaffer/Hochficht zusammengefunden, um gemeinsam Methoden auszutauschen und zu erarbeiten, wie JugendarbeiterInnen in ihren Ländern bestmöglich unterstützt werden können bei ihrer Arbeit gegen die Diskriminierung von Jugendlichen z.B. mit Behinderungen oder anderen Handicaps. Die TeilnehmerInnen aus Bulgarien, Georgien, Griechenland, der Türkei und Österreich wurden dabei von 2 TrainerInnen aus Bulgarien und Österreich angeleitet.

Europäische Projekte leben vom Erfahrungsaustausch und dem gemeinsamen Erarbeiten von Methoden, die anschließend in der Praxis umgesetzt werden können. In diesem Training Course wurde dabei vor allem ein Schwerpunkt auf die Vermittlung von Verständnis für die Verbesserung der gesellschaftlichen Vorstellungen gelegt und gemeinsam wurden Ideen gesammelt, wie die gefährdeten Gruppen unterstützt werden können. Dabei wurde vor allem auf non-formale Lernmethoden wie Teambuildingübungen, theaterpädagogischen Elementen sowie kreativen interkulturellen Workshops gesetzt.

„Es war uns ein großes Anliegen, mit diesem Projekt Methoden vermitteln zu können, die dazu beitragen, dass soziale Ausgrenzung von Jugendlichen mit sozialen und wirtschaftlichen Hindernissen sowie Behinderungen verhindert werden können.“, betont Ricarda Sommer, die Geschäftsführerin des Mühl-fun-viertels.

Vollbepackt mit neuen Methoden und neuen Kompetenzen ging es dann für die TeilnehmerInnen zurück in Ihre Heimatländer, wo sie gestärkt durch das Seminar nun junge Menschen in ihrer täglichen Arbeit darin unterstützen können, einen für sie passenden guten Platz in der Gesellschaft zu finden und Diskriminierung entgegenwirken können.